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Re: Hilflos durch sehr starke Brille

geschrieben von sturmgras  am 19.09.2022 um 18:09:52 - als Antwort auf: Hilflos durch sehr starke Brille von Tom-2000
hallo zusammen,
ich bin auf diesen Post aufmerksam geworden, es ist genau, was ich für mich praktiziere  und "lebe.

gerne schiebe ich ihn hiermit nochmal nach oben, ohne ihn kapern zu wollen.

Meine Brille hat Stärken von ca. -16 dpt und ich regele dies mit entgegengesetzten Kontaktlinsen, die es seit einige rZeit in einem Stärkebereich von + / - 20 dpt. als Monatslinsen zu kaufen gibt.

Dementsprechend müssen die Linsen einen hohen "plus" Wert aufweisen, aus optischen Gründen geringer als der "Minus" Wert der Brille aber dennoch zweistellig, wenn der/die Träger:IN zunächst normalsichtig ist.

Ich könnte mir vorstellen, dass man hierbei Brillenglasstärken von durchaus -25dpt. tragen kann... mit allen "Einschränkungen", die sich daraus (juhuuuu) ergeben.

verkleinerte Wahrnehmung um vielleicht 30%, schlechte Sicht der Randbereicht, entstellte Gesichtspartie, weil die Augen winzig erscheinen, mitunter schwere Brille, wenn mit GLAS Glas und nicht mit Kunststoffgläsern bestückt, Druckstellen auf der Nase, rutschen, .... ♦

und wer das ganze umgekehrt probieren möchte, CL gibts ebenfalls bis Minus 20 als Monatslinse und das benötigt dann die guten alten Starbrillengläser, mit deutlich grösseren Augen, Gesichtsfeldeinschränkung, Verzerrungen, visuelles Loch im Randbereich zwischen Brille und neben Brille, mit Minus Linsen sieht der Probant weder in der Ferne noch in der Nähe,... also wirklich fast hilflos wenn man so will.

ich für mich finde dies ungleich spannender, mit "grossem" Aufwand doch nicht hilflos zu sein, also eben doch leidlich zu sehen, und auch "ohne Brille" nicht abs. blind sondern eben ungemein eingeschränkt zu sein, ständig auf der Suche, noch näher ans Objekt, noch mehr die Augen kneifen, vielleicht ja doch eine Kontur zu sehen, vllt. doch die Busnummer zu erkennen, vllt doch das Pflaster vor sich....

Die Ampeln wirst Du gut erkennen, rot (und gelb) und grün,  aber eben "digital" auch den dunklen Anzug am Mann von dem Kleid an einer Frau wirst unterscheiden, aber immer "anstrengen" für das nächste grobe "Detail, das hat was...

Gleiches gilt auch, wenn schwerhörig anstelle taub, Du suchst permanent mit anstrengung den kleinen verbleibenden sinnesreiz zu verarbeiten, du bistpermanent bemüht ums Detail,  
beim Laufen mit Handicap das Gleiche, es ist "spannend" beschwerlich den einfachsten Parcours zu meistern, anstelle anufgeben, weil halt "unmöglich".
(Treppen mit gebundenen Beinen an den Knien  vs. Rollstuhlpflicht, weil Beine am Sprunggelenk gebunden,...)

uff, langer Beitrag...

und  ich liebe und lebe den Charme des Makels, von A(uge) bis Z(ahn), von Kopf bis Fuss, von innen bis aussen,...

Was meint Ihr,
ist es "prickelnder" etwas eben gar nicht zu können, (blind, taub, lahm, ...) und sich mit dem "Schicksal" notgedrungen zu arrangieren oder ist der kleine Erfolg durch ein aufwändiges, markantes Hilfmittel, das aufwändige, permanente Suchen nach dem kleinen Fortschritt, der winzigen Option, die reizvollere Option?  

schönen Abend uns allen




beste Grüsse

sturmgras
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Ich, Seilchen, distanziere mich hiermit vom Inhalt dieses Beitrags und mache mir diesen in keiner Weise zu eigen. 19.09.2022 20:55
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